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Diese Legung sieht komplizierter aus als sie wirklich ist. Mit diesem Leseschema kann man auch in einer Großen Tafel eine Signifikator-Karte ausführlicher ausdeuten. Oder man kann eine unverständliche Karte weiter hinterfragen.
Die Karten auf den einzelnen Plätzen, haben zwar ihre ganz bestimmte Bedeutung, aber nur im Kontext mit den anderen Karten geben sie einen Sinn. Hierbei sollte beachtet werden, daß der obere Bereich des Kreuzes (Karten: 6, 2, 7, 11) vom Schicksal bestimmt ist. Hierauf hat man keinen Einfluß. Diese Dinge kommen - hier herrscht das Ursache und Wirkung - Prinzip.
Die mittlere Reihe des Kreuzes zeigt den möglichen Verlauf eines Problems aus der Vergangenheit und Entwicklung in die Zukunft. Diese Linie wird beeinflußt, (von oben) ohne das Zutun des Fragestellers (z.B. durch Unterstützung von anderen Menschen oder Eingreifen von Institutionen, usw.) und (von unten) durch die gesteuerten Handlungen und ergriffenen Möglichkeiten des Fragestellers (z.B. Einstellungen ändern, Aktionen begehen, usw.)
Der untere Bereich zeigt die Aktivitäten des Fragestellers. Hier hat er Einflußmöglichkeiten und kann selber die Richtung steuern.
Beim Deuten werden die Karten nun nach ihren Wertigkeiten gelesen:
Dies ist eine meiner Lieblingslegungen, da sie für mich sehr genaue Aussagen preisgibt. Ich habe ein Formular zum Auswerten vorbereitet, wo man sich auf den entsprechenden Plätzen die gezogene Karte notieren sollte. Darunter ist Platz, um sich die Schlüsselworte oder Anmerkungen, die einem spontan einfallen, zu notieren. Außen rum ist etwas Platz, um sich die ersten Gedanken für die Zusammenfassungen der Punkte 1. bis 4. zu notieren. Zwei folgende Seiten eignen sich für die ausführliche Interpretation der Legung. Hier könnten die Aussagen notiert werden, die man treffen würde, wenn man nicht für sich selber die Karten legt. Es ist immer ein Unterschied ob man eine Aussage nur denkt oder ob man auch versucht sie in verständliche Sätze und Worte zu fassen.