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Erste Verliebtheit oder die Angst vor Versagen nimmt uns oft in der Anfangsphase einer Beziehung den Mut, offen zu sagen, daß uns etwas nicht gefällt. Schlimmer wird es noch, wenn wieder einmal der erhoffte Höhepunkt ausbleibt, und wir erkennen, daß die Wände mal wieder gestrichen werden müßten. Irgendwann geben wir uns mit diesem Zustand zufrieden und trauen uns auch nicht mehr unser schleichend wachsendes Unbehagen auszudrücken. Schließlich hätten wir ja auch sofort etwas sagen können, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Doch für Veränderungen ist es nie zu spät und machmal muß man sich erst selber wieder klar machen, was man eigentlich vom Partner/Partnerin erwartet und was sich ändern sollte.
Bedenken Sie dabei, daß Sexualität zur Liebe und zum Vertrauen gehört und die Gefühle, die man für einen Menschen hegt - nicht sprachlich, sondern körperlich zum Ausdruck gebracht werden. Wenn hier etwas nicht stimmt, dann ist auch in einem anderen Bereich etwas nicht in Ordnung.