Kartenlegen bei Esoterikshopping.de - Tarot-Wahrsagekarten

Wahrsagekarten > Kartendecks > Kipperkarten > Geschichte der Kipperkarten - Werdegang und Historie

Geschichtlicher Hintergrund der Kipper Wahrsagekarten

1890 wurden in Deutschland die ersten Kipper-Wahrsagekarten mit der Verpackungsaufschrift „Wahrsagekarten bester Art, womit jedermann sich selbst die Karten aufschlagen und in die Zukunft sehen kann“ verkauft. Der genaue Ursprung der Karten liegt etwas im Dunkeln, doch taucht im Zusammenhang mit der Entstehung immer wieder der Name „Susanne Kipper“ auf. Aussagekräftige Unterlagen hierüber sind wohl den Kriegen und dem Feuer zum Opfer geworden.

Die Kipperkarten geben eindeutig die Gründerzeit wieder. Eine Epoche in der sich Deutschland im wirtschaftlichen Aufschwung befand. Aus dem gewonnenen Krieg mit den Franzosen (1870) entstand das Deutsche Reich und ließ innhalb Deutschlands eine neue Art der Bewegungsfreiheit entstehen, die sich auch in der Lebensart wiederspielgelte.

Wahrsagekarten waren plötzlich nicht mehr ein Privileg der Reichen und des Adels. Der aufkommende Buchdruck ermöglichte es auch dem einfachen Volke, diese Karten zu erwerben.

Auf den Kipperkarten waren keine Hinweise mehr enthalten, welcher Zahlen- und Farbkarte sie zugeordnet wurden. Dafür bekam aber jede Karte zusätzlich zu Ihre Darstellung eindeutig sprechende Titel wie zum Beispiel: 1. Die männliche Hauptperson, 2. Die weibliche Hauptperson, 3. Ehestandskarte, 4. Zusammenkunft.

Im Gegensatz zu anderen Wahrsagekarten, deren Bebilderung hauptsächlich eine Symbolische Grundlage haben, wie die bekannten „kleinen Lenormandkarten“, zeigen die Darstellungen auf den Kipperkarten eindeutige Situationen des alltäglichen Lebens. Themen wie Liebe, Geld, Arbeit und Gefühle können sofort auch von einem Laien erfaßt werden, der kein einschlägiges Wissen oder Bücher über diese Wahrsagekarten besitzt.

tl_files/wahrsagekarten/images/icons/info.pngHinweis: Eine sehr gute und ausführliche Recherche über die Kipperkarten gibt es von Anne L. Biwer in ihrem Buch: “Kipper-Wahrsagekarten”